
Dezember 2008

27.12. Die Fieberkurve sinkt.Das ist das gute Zeichen am Abend des heutigen Samstags. Doof nur, dass dieser Erholung drei Tage Bettlägrigkeit voraus gingen undich dafür meine Mama und meinen Bruder mit Familie über die Feiertage sträflich vernachlässigen musste.
Doch Krankheit, und ebenso die Genesung, sucht man sich ja nun einmal nicht aus und so hoffe ich, dass ich schon morgen früh wieder munter aus dem Bett springe und all die Versäumten Besuche im frühen neuen Jahr nachzuholen vermag; ein erster Vorsatz!

22.12. Auszug aus ÄgyptenSo kurz vor Weihnachten drängt sich beim Gedanken auf unsere bevorstehende WG - Räumung im März kommenden Jahres der Vergleich mit der obdachlosen Chrisus-Familie geradezu auf.Zwar haben wir keinen Esel mit uns, sondern nur einige Guppy - Fische zum Umzug dabei, und bisher kann ich auch an meinen Mitbewohnerinnen noch keinerlei Anzeichen einer unbefleckten Schwangerschaft beobachten, doch bis März sind es ja noch drei Monate und den Esel würden wir unter uns Vieren auch noch problemlos finden.
Mit diesen Analogien nun möchte ich den Leserinnen und Lesern dieser Zeilen die aller herzlichsten Grüße in die Feiertage senden: Einige geruhsame Tage mit leckerem Essen, guten Gesprächen und tollen Geschenken.

14.12. Schwarz auf Weiß'Was lange währt wird endlich gut' so könnte man die Wochen, Monate, ja das Jahr beschreiben, das nun mit dem Empfang meines Magister - Zeugnisses endet.
Beinahe hatte ich schon vergessen, dass mir zum Magister - Grad noch irgend etwas fehlte, zu lange schon ist die Prüfung und das Verfassen der Magisterarbeit vergangen, so dass ich mich vergangene Woche beinahe wunderte, als sich mein universitäres Abschlusszeugnis über eine Email des Sozialwissenschaftlichen Dekanates ankündigte.
Nun gut, mit dem Ergebnis bin ich aufs Höchste zufrieden und wenn alles so gut wird, wenn man nur lange genug wartet, bin ich gerne bereit, dieses Muster für die zukünftigen Prüfungen des Lebens zu übernehmen.

08.12. Feierabend23:01 Uhr. Feierabend, endlich. Jetzt ein Gute-Nacht-Bier und dann: ab ins Bett.
Außerdem der Gedanke im Kopf, vergangene Woche zum vierten Mal Onkel geworden zu sein: Sie heißt Marlene, das inzwischen vierte Kind meines Bruders, zweite Tochter.Mir gefällt der Name sehr gut und ich überlege mir, wie es kommt, dass ich - 3 1/2 Jahre jünger als mein Bruder - weder Kind noch Frau habe und mein Bruder eine Frau und vier der Kinder?!Doch bedingt nicht das Eine das Andere? Ohne Frau keine Kinder, und je toller die Frau, desto mehr Kinder? Oder desto weniger? Hmmm.... Meine Schwägerin ist toll, was für die erste These spräche.
Zu viele, wilde Gedanken für ein Montag - Abend. Ich gehe jetzt ins Bett, gute Nacht, ich hab' Feierabend.

06.12. NikolausUnd kaum dreht man sich einmal um ist Nikolkaus. 6. Dezember 2008: Der Schnee fehlt und es ist 10 Grad warm, so richtige Weihnachtsstimmung mag nich nicht aufkommen.
Also widme ich mich die kommenden dreieinhalb Wochen einfach auch noch dem Arbeitsalltag, der auch keine Langeweile aufkommen lässt: Flash- Kurs, die II. , Mit klip drei Tage zu einem Kunden nach Kassel, Kursbetreuung für den CareerService; da vergisse ich dann auch ganz schnell wieder, dass das Weihnachtsfest eigentlich schon vor der Türe steht und es genügt am 23. in Panik zu verfallen.

November 2008

30.11. Vom Kopf in den Topf| Beef mit Spätzle und Wirsing|

30.11. Advent, der ErsteEr kam natürlich wieder einmal viel schneller als gedacht, der erste Advent, und überraschend dazu, heute früh im Radio: 'Willkommen zum Sonntagsrätsel an diesem ersten Adventssonntag' > Er muss sich versprochen haben! Doch der Blick auf den Kalender belehrt mich eines Besseren. Es sind noch 3 1/2 Wochen bis Heilig Abend, sehr wenig Zeit in Anbetracht dessen, was bis dahin noch alles geschehen muss:
Glühwein trinken, Plätzchen backen, Die Frage der Geschenke und Besuchszeiten klären, Karten für das Weihnachtsoratorium kaufen. Weihnachtsfeiern besuchen und organisieren, Weihnachtskarten andenken, schreiben und frühzeitig losschicken, jedoch nicht zu früh, denn sonst glaubt der Empfänger ja immer, dass die Karte nur geschrieben wurde um eine eben solche 'in return' zu bekommen. Sich selbst des Jahres besinnen und Sylvester planen.
Jede Menge für 3 1/2 Wochen, also: los gehts!

27.11. Danke ArteDer wohl beste Fernsehsender auf Gottes Erden und in deutscher (& französischer) Sprache heißt wohl Arte. Darauf erhebe ich mein Glas, denn dieser Sender ist ein 'Prosit' wert.
Was mich zu meinen heutigen Lobpreisungen veranlasst ist die Doku 'Hair India', die von hinduistischen Opfer - Traditionen und dem globalen Haar - Handel zwischen Mumbay und Rom erzählt, leider kann man sie nicht mehr ansehen, doch sehenswert wäre sie auf alle Fälle!

27.11. KalkulationDie eigene finanzielle Unabhängigkeit ist in familiären Debatten eines der besten Argumente gegenüber überzogenen Besuchs-Erwartungen und allen anderen formulierten oder subtilen Wünschen. Mein persönlicher Unabhängigkeitstag war der 1. Januar 2008: ein Feiertag!
Das vergangene Jahr nun hat mein Konto jedoch nur dank penibler Buchführung überlebt. In den vergangenen 11 Monaten habe ich nämlich eine Excel - Tabellen - Kalukationsliste zu den eigenen Haushaltskosten entworfen und weiterentwickelt.
Mit dieser Liste können auch Sie eine Überblick über Ihre tatsächlichen und Ihre kalkulierten Kosten gewinnen, vorausgesetzt Sie bringen ein bissche Disziplin mit: Immer schön die Kassenzettelchen sammeln! Folgend der link zu einem Blanco-Blatt (.xls) Bei völligem Unverständnis fragen Sie mich ruhig: kummer.benjamin(at)gmail.com

23.11. Vom Kopf in den TopfDie Suppe des vorgestrigen Abendessens begründet eine neue Kategorie 'Vom Kopf in den Topf' : Rezepte zum Nachkochen| Brocolli - Lauch - Süppchen|

22.11. Und plötzlich kam der Schnee ...
Was für ein wunderschöner Tag. Plötzlich war er da, der Schnee: Und der Wind trieb die Kälte ins Land und die Wolken hingen dunkel drohend über dem Horizont.
Es scheint, als wollte der späte Herbst heute noch einmal aufbegehren gegen den Winter der doch kommen muss: Noch lagen die bunten Blätter am Boden und die Sonne trotzte mit dem Herbstwind nochmals dem Winter, kämpfte sich durch die Schneewolken und zeugte von der Schönheit des nun vergangenen Herbstes.
Zurück bleibt das knirschen unter dem Füßen, die über die schneebedeckten Feldwege gehen und zurück bleibt die Erinnerung an einen schönen Herbst.

14.11. Portrait - Nachlese
Ein Portrai ist Wikipedia zufolge "die künstlerische Darstellung einer oder mehrerer Personen". Das Portrait kann dabei die Form einer Plastik, einer Zeichnung oder eben auch einer Fotografie annehmen.
Am vergangenen Sonntag, den 9. November haben wir mit dem Arbeitskreis Fotografie dem "Portrait" gewidmet. Dabei hat sich vor allen Dingen gezeigt, dass ein Nachmittag erst der Anfang sein kann. |Mehr Infos zum vergangenen Sonntag|

10.11. Ein kulinarisches Herbst-Gedicht
Der Hirsch auf meinem Teller:
Bis eben war mein Teller leer | jetzt ist er voll | ein toter Hirsch liegt drauf' | wie toll ! Wo kommt jedoch der Hirsch auf meinem Teller her? | Er wollt' nicht mehr |
| Jetzt ist er tot | und ohne Not | ess ich ihn auf | mit Preiselbeeren oben drauf!

05.11. Der Politikwissenschaftler und die Wahl
Meiner Ausbildung nach bin ich Politikwissenschaftler. Man könnte also meinen, dass mich politische Ereignisse, wie die Wahl des US-Präsidenten, interessieren müssten.
Nun habe ich beinahe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich am heutigen Tage nicht eine Zeitung aufgeschlagen habe, um mich über diesen politischen Zeitenwechsel zu kümmern.
Vielleicht ist es ja der Amerikaner in mir, der mir diese apoltische Disposition für alles, was nur weit genug von mir entfernt passiert, eingeimpft hat. Und dies wiederum versöhnnt mich mit dem schlechten Gewissen: Es ist also keinesfalls ein Desinteresse, sondern vielmehr nur der Versuch einer Identifikation mit dem Untersuchungsobjekt, das mir den ethnographischen Zugang verschrieben hat.

03.11. Kein Chorknabe
Nach drei vom Blatt gesungenen Proben zu Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy kann ich mir so ein wenig vorstellen, wie sich ein Analphabeth vor dem Busfahrplan fühlen muss, den er nicht entziffern kann.
Also habe ich mich dazu entschlossen, lieber im Publikum den Engelschören zu lauschen, als selbst mit meinem Rabenkrächzen mit einzustimmen. Für alle, die es interessiert: Das Konzert gibt es dann am 25. Januar 2008 in der Stiftskirche in Tübingen.

Oktober 2008

26.10. Schlechtes Kino
'Neulich in Belgien'. Eigentlich hätte schon der Titel misstrauisch machen müssen, schließlich schwingt eine gewisse Beliebigkeit in diesen drei Worten, als rufe einem das Filmplakat zu: 'Schau mich an. Aber nur, wenn Du heute Abend wirklich nichts Besseres zu tun hast'.
Und so war es auch eine recht profanes Drehbuch, das meinem Urteil nach auch noch ziemlich dürftig verfilmt wurde, so dass man die (sehr guten) Schauspieler eigentlich nur bemitleiden konnte, sich für so eine Vordiploms - Film hergeben zu müssen. Ich bin weder Filmkritiker noch Regisseur; doch ich halte meine Kritik für berechtigt und das glaube, dass ich mit einer Handkamera und zwei Freunden den Unterhaltungswert dieses Filmes hätte sprengen können: Ein Film, den man - wenn einen furchtbar langweilig ist - ansehen kann, der aber weit davon entfernt ist, gutes Kino zu repräsentieren.

25.10. Die Hare sind ab, zumindest aber 10 cm kürzer | Ein Link zu meinem Friseur|

23.10. Mixed Themes
What did happen within the last 11 days?
1. Mein Computer hat den Geist aufgegeben und bequemt sich etwa alle 3 Tage nochmals anzugehen: Ein äußerst unbefriedigender Zustand. 2. Mich hat die Vogel- oder sonst eine Grippe erwischt und ich halte mich nun, nach einem Ruhetag, wieder mit Aspirin und viel Tee aufrecht. 3. Die Zeit ist knapp bemessen und ich bemerke, dass das mit dem Pendeln nach Schorndorf zwar erstaunlich gut klappt, aber keine Lösung auf Dauer sein kann. Soviel in Kürze.

12.10. Segel fliegen
Was man in Bayern nicht alles machen kann, in die Luft gehen, zum Beispiel. Nach zwei Tagen 'Teamtraining - Segelfliegen' bin ich nun wieder am Boden und in Baden-Württemberg, meine sehnsüchtige Erinnerung jedoch bleiben weiss-blau.
In drei Sekunden beschleunigen wenige Fahrzeuge von 0 auf 100 km/h, ein Segelflieger schon. Und erst wenn man dann oben ist und die Schäfchen auf der Weide auf Stecknadelkopf - Größe geschrumpft sind, begreift man, dass man sich weit über dem Erdenboden und in einem Segelfllieger befindet, ein Erlebnis, das ich jedem, der die Möglichkeit dazu bekommt, nur ans Herz legen kann, es ist wunderschön da oben.
Und wer eine Firma hat und das nötige Kleingeld locker machen kann, der melde sich doch einfach bei unserem Trainer, Janik Eggler und seiner Firma JET - Training.

09.10. Der Flügelschlag des Schmetterling im Amazonas
1 Minute Verspätung - 1 Stunde "Zeitverlust". Was sich anhört wie ein Werbespruch von Hitradio Antenne 1 ist heute früh für mich bittere Realität geworden:
Ich sitze im Bus, Linie 826, von Tübingen nach Leinfelden. In Waldenbuch dann bleibt das Gefährt vor einem Kreisverkehr plötzlich stehen, und steht, lange, lange Sekunden, lange Minuten; bis schließlich die Baustellenampel einen halben Kilometer weiter endllich auf grün umschaltet und sich der Stau in Wohlgefallen auflöst. Doch zu spät: die Minute Verspätung in Leinfelden lässt mich die S3 nur noch von hinten sehen und dies widerum bedingt, dass ich in Schorndorf nochmals 35 Minuten auf den Bus nach Schornbach warten darf.
Dies erinnert mich an den berühmten Flügelschlag des Schmetterlings im Amazonas, der den Taifun in Florida auslöst. Kausalitäten, wo man auch hinblickt!

05.10. Hasselblad - Award
Ich möchte gerne auf eine Fotografie - Ausstellung im Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) aufmerksam machen. Unter dem Titel 'Weltstars der Fotografie' präsentiert die Exposition erstmals alle Preisträger des renommierten Hasselblad Awards, dem Oscar der Fotografie.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Januar 2009 im rem in Mannheim und der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro.

September 2008

29.09.-01.10. Mit klip zu einem Kunden
Vom morgigen Montag an und bis Mittwoch Mittag werde ich klip drei Tage beim 'kick-off' eines Organisationsentwicklungs - Projektes nach Mitteldeutschlandd begleiten.
Das heißt dann drei Tage: Hemd mit Kragen, Konferenz-Räume und gute Manieren. Das mag für mich zunächst ungewohnt sein, aber schlecht tun wird es mir bestimmt nicht. Ich werde berichten, wenn ich zurück bin.

28.09. Am Wochenende ist die Photokina in Köln zu Ende gegangen | Ein Link|

27. 09. Vertrautes Terrain
Unter dem Titel 'Vertrautes Terrain' setzt sich das ZKM in Karlsruhe seit dem 22. Mai diesen Jahres mit Kunst aus und über Deutschland auseinander, warum diese Ausstellung bis zum 12. Oktober um zwei Wochen verlängert wird, ist mir ein großes Rätsel.
Meine Überlegungen schwankten irgendwo zwischen 'Hab ich mich hier in die Vordiploms-Ausstellung verirrt' und 'Wer hat hier seinen Speicher gelehrt?'. Einzeln betrachtet mögen die Exponate ja noch ihren Reiz gehabt haben, doch was diese Ausstellung zusammenhalten soll, war auch der Führerin schleierhaft, deren Erklärungsversuche ('Führung' mag ich es nicht nennen) dem Besucher höchstens ein müdes Gähnen entlocken konnten, dast tollste daran war noch der Museumsshop, das war mein vertrautes Terrain, alles andere war unverständlich und ziemlich schwach!

21. 09. Spider Ben
Am Samstag bin ich den Sport - Check in Stuttgart in der vertikalen - horizontal runter. Also, so wie man sich das vielleicht vom Spider Man erwarten würde, nur mit Seilen, zum sichern.
Ich glaube, das heißt Wall-Running, oder irgenwie so?! Na ja, jedenfalls ist es eine Art abseilen, in meinem Fall aus so etwa 20 Metern (eben vom Dach des Sport-Check), nur dass man nicht mit dem Rücken, sondern mit dem Bauch nach unten guckt und dann - im Idealfall - die Wand hinunter läuft. Das war spannend, wenn auch weniger spektakulär als von mir erwartet. Lustig war es dennoch: 2 Minuten Spider Ben.

19. 09. Das Wort zum Samstag: Voran-kommen
Die Skulptur zeigt die Hinteransicht eines laufenden Menschen. Er hat sich vom Fotografen abgewandt und geht, soweit wir dies erkennen können, seines Weges. Auf mich macht dieser Wanderer einen recht souveränen Eindruck, für mich scheint er zu wissen, wo er hin will.
Es ist sehr wichtig, ein Ziel vor den Augen zu haben, wenn man voran - kommen will. Denn wenn man nicht weiss, wo der Weg hinführen soll, kann man auch keine Richtung einschlagen, ohne sich permanent unsicher zu sein. Wenn man jedoch eine Perspektive entwickelt, seine eigene Richtung kennt, erst dann kann man wirklich voran - kommen, wenn man beginnt zu laufen.

14. 09. Rathaus, Wolfschlugen
Das Bild linker Hand zeigt nicht das Rathaus von Wolfschlugen, sondern vielmehr die Bahnhofsunterführung in Nürtingen. Im Unterschied zur Bahnhofsunterführung, deren Bauzeit ich in den späten 1960er Jahren verorten würde, hat das Rathaus von Wolfschlugen am vergangenen Wochenende sein 400-jähriges Jubiläum gefeiert.
Wo liegt aber nun die Verbindung zwischen 1. mir 2. der Unterführung im Nürtinger Bahnhof und 3. dem Jubiläumsfest zum 400 jährigen Bestehen des Rathauses in Wolfschlugen?
Auflösung: (ad 3.) Mein Papa wohnt mit Familie in Wolfschlugen und zum Jubiläum hat er (mit Freuden) an einem Laienschauspiel teilgenommen. Ich selbst (ad 1.) war eingeladen und weil der Weg von Tübingen nach Wolfschlugen (bestreitet man ihn mit den öffentlichen Verkehrsmitteln) nun einmal (ad 2.) durch Nürtingen führt, dachte ich, kann ich auch mal die Unterführung mit einer Fotografie würdigen.

11. 09. klip - Klausur
Das Naturfreundehaus - Strümpfelbach ist ja weithin bekannt für seine asiatische Küche. Sie wussten dies noch gar nicht? Es stimmt auch nicht. Doch am vergangenen Donnerstag und Freitag sollte alles anders sein.
Die beiden Tage waren wir nämlich mit dem Team der klip_ag zum Zwecke der inneren Einkehr auf Klausur in eben jenem Haus. Was haben wir dort gemacht? Wir haben zurück geblickt und nach vorne geschaut. Zurückblicken, das wissen wir spätestens seit Niccolo Machiavelli ist stets eine gute Idee, um die Richtigen Schlüsse für zukünftige Strategien zu entwickeln. Nun will die klip_ag zwar kein Fürstetum errichten, aber zumindest das kommende Jahr eine erfolgreiche Arbeit machen.
Und aus eben diesem Grunde war der zweitägige Rückzug in die Natur sehr sinnvoll und das begleitende, asiatische Essen erstaunlich lecker.

06. 09. Museumsbesuch
Spätestens am heutigen Samstag ist der Sommer vorbei und wenn ich aus meinem Fenster blicke, so sehe ich vor allen Dingen eine graue Nebel - Regen - Suppe da draussen. Wozu würde sich ein solcher Samstag - Nachmittag also besser eignen, als zu einem Museumsbesuch?
Seit dem 07. Juno und noch bis zum morgigen Sonntag läuft die Ausstellung 'Blind Date' mit Bildern der Malerin Cornelia Schleime in der Kunsthalle in Tübingen. Zu sehen sind Werke der 1953 geborenen Künstlerin, die mit einer ganz eigenen Farbmethodik großflächige Leinwände Ölgemälde - artig bemalt. Als Motive sind dabei Bilderserien zu den Themen 'Katholizismus', 'Liebschaft' und 'Jagd' ausgestellt. Die Bilder erscheinen sehr plastisch und massiv und folgen einer eigenen Ästhethik, so dass es einem leicht fällt, sich von der Ausstellung einnehmen und beeindrucken zu lassen.
Morgen soll es wieder regnen. Wenn Sie also für den Sonntag Nachmittag noch nichts vor haben und irgendwo in der Region wohnen, so würde ich Ihnen dringend den Besuch der Ausstellung ans Herz legen.

04. 09. klip_ag
Schorndorf ist von Tübingen aus gesehen sehr weit weg, vor allen Dingen dann, wenn man am einen Ort wohnt und am anderen Ort etwas zu tun hat. Und ich wohne in Tübingen und habe in Schorndorf etwas zu tun:
Seit dem heutigen Donnerstag nämlich arbeite ich an zwei Tagen die Woche bei der klip_ag im Remstal. Das mache ich nicht, weil ich so gerne S-Bahn fahre, sondern weil mich die Mischung zwischen dem Thema Organisationsentwicklung und grafischer Arbeit so sehr reizt, dass ich den Weg - zumindest bisher - gerne in Kauf nehme.

02. 09. Heraldik - Häppchen
Zur Verabschiedung von Carl Herzog von Württemberg aus dem Vorsitz des Universitätsbundes Tübingen durfte ich heute im Festsaal der Uni Haus- und Hoffotograf spielen.
Drei Stunden und 140 Bildern später gab es dann - zur Belohnung - auch noch einen leckeren Ständerling und die Möglichkeit, des Austausches über den Festvortrag mit dem Titel "Haus und Herschaft Württemberg im Spiegel der Heraldik". Mein Fazit: Spannendes Thema und leckere Häppchen!
August 2008

30. 08. Malen
Farbe für 40 Quadratmeter, 8 Maler-Rollen, 4 Hände und 1 Tetra Pack Multivitaminsaft. Außerdem ein großes Zimmer mit dreckigen Wänden und einen Vormittag Zeit: Julia - Freundin des Hauses - ist umgezogen und wollte Ihr neues Zimmer streichen. Und weil sowas ja alleine keinen Spass macht hab ich Ihr eben ein bisschen geholfen.
3 Stunden später waren die 10 Liter Deckfarbe an den Wänden verteilt und ich bin gespannt wie das Ergebnis in trockenem Zustand aussehen wird. Eines weiss ich jedenfalls nach diesem Vormittag: Malen tue' ich lieber mit Pastellfarben auf einen Block als mit einer Malerrollle an einer Wand, lustig war es dennoch.

24. 08. Nach drei Tagen
Nach drei Tagen Seminarleitung und einem Wochenende Erholung gilt es nun, eine erste Bilanz meiner Dozententätigkeit zu ziehen, und diese Bilanz fällt erstaunlich positiv aus.
Ich muss nämlich sagen, dass mir die Lehre viel mehr Spass macht, als ich dies in Vorfeld meines Flash - Kurses gedacht hätte. Zwar bezweifele ich, dass aus mir nochmals ein begnadeter Pädagoge wird; doch die Studierenden hatten Spass und mir hat es Freude bereitet: Warum also nicht noch ein paar solche Kurse anbieten?!

18. 08. Gesund - Meldung

13. 08. Renault gegen Ben
Nach einem kurzen Besuch - mit einem echten Krankenwagen - durfte ich die BG-Unfallklinik dann auch recht schnell wieder verlassen: "Die Schulter wird zwar jetzt wahrscheinlich grün und blau, aber es ist nichts gebrochen". Hui ui ui ... da kann ich ja wirklich mal von Glück reden. Inzwischen sitze ich ja auch schon wieder vor dem PC, ergo, man braucht sich keine ernsthaften Sorgen um mich zu machen. Im Ring "Renault gegen Ben" würde ich also eine K.O. - Sieg für mich beanspruchen, wenngleich ich zukünftig auf diese Art Wettbewerb gerne verzichten würde.

12. 08. Sing - Sang - Abend

09. 08.' Tschagga' - Brich Deine Glaubenssätze
Und ich sage Dir: Du machst die allerbeste Salatsoße und Du kannst auch über glühende Kohlen gehen, Du musst es nur wollen. Das nächste Grillfest kommt bestimmt bald, und da geht es dann nicht mehr um die Salatsoße. 'Tschagga' - Brich Deine Glaubenssätze!

04. 08. Mein neues Hobby
Unsere Wandertour nahm jedoch auch noch eine gute Wendung, denn um 12 Uhr hat sich Petrus unser erbarmt und die Schleussen dicht gemacht. Das Wetter wurde gut und der Zwiebelrostbraten hat geschmeckt.

Juli 2008
31. 07. 'Leckel schmeckel'?


23. 07. Ich wollt ich wär ein Huhn
Es gibt ein Lied, Sie kennen es bestimmt, das im Wortlaut wie folgt lautet: | Ich wollt' ich wär' ein Huhn | ich hätt' nicht viel zu tun | ich legte jeden Tag ein Ei | und Sonntags auch mal zwei |
Nun bin ich kein Huhn, und das Tier auf dem Foto - mögen wieder die Biologen unter Ihnen mokieren -
ist auch kein Huhn, sondern ein Hahn; aber das mit der Beschäftigung, das trifft auch auf mich zu: Ich lege zwar keine Eier, aber ausgelastet, ausgelastet bin ich auch nicht wirklich. Vielleicht sollte ich doch auf eine Ölplattform vor die Küste Norwegens gehen, da denkt man dann zumindest nicht so viel nach und Geld verdient man dabei auch noch.

19. 07.In Afrika heiraten
Wer kann schon behaupten, in Afrika geheiratet zu haben? Sevda, meine Mitbewohnerin, fliegt nächste Woche auf den schwarzen Kontinent um eben dies zu tun.
Nun werden die Nahostwissenschaftler unter Ihnen sagen: Aber Marokko ist doch nicht Schwarzafrika, sondern gehört zum Maghreb und die Biologen könnten einwenden, dass das Nashorn auf dem Bild dort gar nicht hinpasst; und beiden müsste ich damit Recht geben. Doch ich wüsste nicht, welches Tier denn zu Marokko passen würde und so darf an dieser Stelle ruhig der Mythos entstehen, dass die Hochzeitskutsche, die das Ehepaar von der Moschee in das Schilfdorf fahren wird, von einem Viergespann aus zwei Nashörnern und zwei Elefanten gezogen wird, soviel Klischee über Afrika muss sein dürfen.
13. 07. Polarlichter auf der Schwäbischen Alb?
Mein Neues Hobby heißt: 'Ausflüge machen'. Ausflüge erweitern den Horizont, geben einem den Eindruck, dass man etwas
erleben würde und stellen auch manchesmal die eigene Wahrnehmung in Frage:
Nach meinem vergangenen Wochenende frage ich mich nämlich ernsthaft, ob die Lichtspiegelung im Bild (vgl. Bild) Polarlichter sind oder ob da jemand Fremdes mit mir in Kontakt treten wollte?! Ich werde es wohl niemals ergründen. In jedem Fall aber brachten mir die Tage einen sehr schönen Ausflug mit einem guten Freund und die Überzeugung, dass ich meinem neuen Hobby mehr Platz in meinem Leben geben sollte.

09.07. Das neue Auge
Seit Montag habe ich ein neues Auge. Es ist ein bisschen größer als die beiden bisherigen links und rechts der Nase und es hört auf den Namen Canon EOS 40D. Ihr könnt es auch einfach Julia rufen, schließlich habe ich meinen Spontankauf Ihrem privaten Kreditinstitut zu verdanken; vielen, herzlichen Dank für das Darlehen! Das Gute am neuen Auge ist auch, dass es im Dunkeln recht gut sieht und vorn drauf noch ein 17 bis 85 mm Objektiv sitzt.
06.07. Hol' über die Vorschot
Gestern war Urlaub. Für einen Tag war ich am Bodensee segeln. Bald ein Jahr nach meinem Schifferpatent kam es zu einem Wiedersehen mit einem 'Mitschüler' meines damaligen Kurses.
Demokratietheoretisch gesehen ist das Segelboot ein autokratisches System, für lange Debatten und basisdemokratische Entscheidungen gibt es dort keinen Platz. Mit dem ersten Schritt auf unser Boot habe ich dann jedoch die Politikwissenschaft an Land gelassen und war sehr froh, dass Martin Hecker, ein gutes Stück mehr Erfahrung mit Knoten, Segeln und Vorfahrtsregeln hatte wie ich.
Einem solchen Kompetenz - Diktat habe ich mich auf meinem gestrigen Tagesausflug dann auch sehr gerne unterworfen, selbst als Politikwissenschaftler.

Juni 2008
01.07. Curriculum Vitae
Es erschreckt mich doch ein wenig, dass 28 Jahre auf zwei DIN A4 Seiten passen, und das bei einem Zeilenabstand von 1,5.
Na ja, jedenfalls ist das Dokument immerhin 275 kb groß und in der Form einer PDF hoffentlich auch für alle Interessenten zugänglich. |MeinLebenslauf| oder |als PDF|.
Bitte schaut Euch das Dokument einmal an und kommentiert es kritisch an kummer.benjamin (at) gmail.com. Danke!

28.06. B - Seiten
Eben so wie es bei einer jeden Schallplatte eine (meist missachtete) B-Seite gibt, so finden sich auch auf Webseiten immer solche Seiten, die viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Schade, wenn diese Seiten aber dabei so schön und interessant sind, wie unsere Arbeitskreis - Fotografie - Seite: Schaut sie doch Euch einmal an.
Und wenn Ihr große Lust habt und womöglich auch noch gerne fotografiert, dann kommt zu unserem nächsten Treffen, am Mittwoch, den 16.07.

27.06. Verschütt' gegangen
Wo sie sind? Weiss ich nicht! Ob sie wieder zurückkommen? Da habe ich starke Zweifel!
Zwei Monate sind weg. Mein Archiv > alte Neuigkeiten ist um zwei Monate leichter. Irgendwie muss der Mai und große Teile des Junos' 2008 in der vergangenen Woche über den Bastelarbeiten an dieser Seite verschwunden sein.
Ob das schlimm ist und überhaupt jemanden interessiert? Nein, ich glaube das macht nicht viel aus, schließlich wollen wir uns ja mit der Gegenwart und der Zukunft beschäftigen und nicht nur nachlesen, was irgendwann man vor Monaten passiert ist.
25.06. Auto - matismen
Das gute am heutigen Halbfinale ist, dass in jedem Fall gefeiert werden wird. Entweder gewinnen wir oder die Türken, die hupenden Autokorsos bekommen wir aber in jedem Fall. Das ist ein Automatismus, gewissermaßen, wir erinnern uns an den Pawlowschen Hund (Biologie, 10.Klasse): Die Glocke ist dabei gewissermaßen der Anpfiff des Schiedsrichters und die Annahme jetzt gäbe es Futter dann die Erwartung, dass die Türken in der 3. Nachspielminute noch das finale Tor schießen. In eben dieser Erwartung und anstatt des Speichels aus dem Mund tropft dann dem deutschen Fan der Angstschweiss von der Stirn.
Wir dürfen gespannt sein, und um 23 Uhr sind wir schlauer. Heiß aber, heiß wird der Abend aber in jedem Fall.

19.06. Bens' Welt
Ich habe 'Sofies Welt' nur in Auszügen gelesen, das Buch erschien mir langweilig. Erinnern kann ich mich aber noch daran, dass die Protagonistin immer absenderlose Briefe und Postkarten mit philosophischen Fragen in Ihrem Briefkasten vorfand.
Nun bin ich keine Romanfigur und die Fragen auf den Postkarten, die ich bekomme sind nur bedingt philosophisch. Für den Fall aber, dass ich morgen früh erdrosselt - in unserer WG Wanne liegend - vorgefunden werde, möchte ich doch noch diesen Hinweis zum Zwecke möglicher späterer Ermittlungen geben: Ich habe seit dem 13. Juno vier Postkarten ohne Absender oder sonstigen Hinweis bei mir im Briefkasten vorgefunden: "Es ist weg" (13.06.), "Wo ist es" (17.06.), "Hab ichs" (18.06.) und heute dann: "verloren?" (19.06.) Sachdienliche Hinweise nehme ich gerne entgegen, schreibt mir doch einfach eine anonyme Karte.

17.06. Nationale Knoten
'Die Fahne hoch' so erinnert sich meine Oma an ein Liedchen dass Ihr Bruder als kleines Kind immer gesungen hätte. Das war vor 65 Jahren und jene Schlacht ging ziemlich in die Hose. Seither haben wir Deutschen es uns als Nation ja nie so wirklich einfach gemacht mit Symbolen und der Symbolisierung eines möglichen eigenen Selbstverständnisses.
Spätestens die WM im eigenen Lande im Jahre 2006 hat diesen Knoten dann jedoch zum platzen gebracht. Heute scheint es daher fast schon eine bürgerliche Pflicht an den Spieltagen der eigenen Naionalelf in eine Fahne gehüllt den Glauben an den Fussball-End-Spiel-Sieg zu bekunden. Und ich muss sagen, dass ich beim letzten Vorrundenspiel mit meinem 'Bäckerei-Gehr-Fähnchen' viele mitleidige Blicke von echten Fans mit richtigen Fahnen erntete.
Was aber, wenn wir übermorgen gegen Portugal verlieren? Na ich jedenfalls wechsele dann die Farben auf rot-weiss-blau und hoffe, dass die Holländer Europameister werden. Und bis zur nächsten großen Meisterschaft, der WM in Südafrika 2010, habe ich dann auch eine Fahne, welcher Farbe auch immer.

14.06. Kreativer Süden
Wie kreativ der Süden der Republik ist, kann man in der Studie des Berliner Institutes für Bevölkerung und Entwicklung nachlesen. Unter dem Titel 'Talente - Technologie und Toleranz' hat das Institut verschiedene Maßzahlen der Bundesländer verglichen und daraus regionale Entwicklungspotenziale generiert. Dabei sieht die Studie einen kausalen Zusammenhang ziwschen der Kreativität der Erwerbstätigen und der Prosperität einer Region.
Wenn ich nun aber diese Studie auf die Ebene des Individuums herunterbreche und meinen eigenen Kontostand mit dem mir selbst zugesprochenen Kreativitätspotenzial korreliere, so kann ich sagen: Die Studie ist, so nett sie sich liest, falsifiziert.

Mai und Juno 2008
2 Monate Archiv verloren: Der Mai und die meisten Juno - Artikel sind irgendwo im WWW verschütt' gegangen.

April 2008

27.04. Sommersonne Einzig die Aubergine hat das Präludium der Grillsaison 2008 unbeschadet überstanden. Aber diese Frucht kann ja auch in einem Topf oder dem Backofen zu einer ganz wunderbaren Gaumenfreude werden, ich mache mir also keine Sorgen darum, dass Sie die kommende Woche überleben könnte.
Der heutige Sonntag könnte zum ersten meteorologische Sommertag des Jahres werden, d.h. es werden 25 Grad erwartet! Was sitzt ich also noch um 11.20 Uhr hier vor dem Laptop? Ich weiss es nicht: Also, packt Eure Auberginen ein und rau,s an die Sommersonne!

23.04. SperrmüllDas tolle am Sperrmüll ist, dass man immer wieder aufs Neue glaubt, all der Plunder, den die Nachbarn auf die Straße stellen sei in Wirklichkeit eine verkannte Schatztruhe und viel zu schade um ihn wegzuschmeissen.
Morgen ist in Tübingen Sperrmüll und so kam ich nicht umher einen - zugegebenermaßen etwas vergilbten - Regiestuhl mit nach Hause zu tragen. Jetzt steht er auf unserem Balkon. Über diesen Stuhl werd ich nun noch einmal eine Nacht schlafen, und wenn er bis morgen früh nicht schöner wird, vielleicht findet er ja dann ganz in der Früh wieder seinen Weg an den Straßenrand - zur Sperrmüllleerung.

17. 04. Süße StückchenWenn Sie mal ein richtig leckeres Kaffeegebäck suchen, dann würde ich sagen, gucken Sie mal bei der Bäckerei Padeffke in Tübingen vorbei und fragen nach einem 'Kirschplunder'.
Alles was Sie dann noch tun müssen ist, 1.10 Euro auf den Tisch zu legen und sich dieses Süße Stückchen schmecken zu lassen. Ein Traum, sage ich Ihnen!

12. 04. therapeutisches PutzenWozu eignet sich ein Samstag - Nachmittag besser, als zum Frühjahrputz?
Und ich wage an dieser Stelle die These, dass eine solche Putzorgie neben der Tatsache, dass das Zimmer dabei ungekannt sauber wird, auch einen selbstreinigenden Effekt hat, dem Putzen also damit durchaus ein therapeutischer Nutzen zugesprochen werden kann:'Therapy-cleaning', sozusagen.

08. 04. Wo liegt Gran Canaria?Richtig, rund 210 km vor der Westküste Nordafrikas (bzw. Marokkos).
Die Insel vulkanischen Ursprungs besitzt einen Durchmesser von rund 45 Kilometer und umschließt mit ihrer Küstenlinie von 236 km eine Fläche von rund 1500 Quadratkilometern. Mehr wissenswertes über das Archipel gibt es auf Wikipedia zu lesen. Und warum es all dies hier zu lesen gibt? Weil die Julia, eine gute Freundin der Familie, gerade dort weilt und ich schon gespannt bin, was Sie uns schönes aus den fernen Landen mitbringen wird ...

04. 04. Capoeira Workshopoder 'Ein Brasilianer in Tübingen'
Vom heutigen Freitag bis zum Sonntag geht es rund in der Hermann - Hepper - Halle im Tübinger Westen. Denn wir haben eigens aus Dänemark unseren 'Capoeira-Meister' Rogerinho einfliegen lassen damit er uns in unserem sportlichen Fortkommen ein bisschen und sprichwörtlich auf die Sprünge hilft. Mehr Infos zum Workshop, zum Sport und zu unserer Gruppe finden sich auch auf unserer Homepage.

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März 2008

30. 03. Der JahrestagAlaska und meine Mama
Das russische Zahrenreich verkaufte am 30. März 1867 Alaska für 7,2 Millionen US-Dollar Alaska an die Vereinigten Staaten von Amerika. 81 Jahre später, auf den Tag genau, kam meine Mutter zur Welt. Heute hat Sie Ihren 60. Geburtstag und Alaska gehört immer noch zu den USA. Wenn das mal kein Zufall ist, herzlichen Glückwünsch!

28. 03. Kohlrabi - Messe Weshalb dieser Kohlrabi?
Ich verfalle immer wieder in das alte Muster der meditteranen Küche und dann gibt es aufs Neue: Nudeln mit Pesto, Auberginen, Zuchini oder Tomaten. Wer darunter zu leiden hatte, ist dieser links und oben gewürdigte Kohlrabi aus heimischen Gefilden, der die vergangenen Wochen von mir jäh verschmäht wurde. Bevor ich ihm aber den Weg in unsere Biotonne weisse, wollte ich ihn nochmals in einem Foto würdigen und ihn zum Anlass nehmen, auf ein weiteres Herzensanliegen hinzuweisen:
Vom 03. bis zum 06. April findet nämlich die Slow-Food-Messe auf den Fildern statt. Slow Food ('langsames Essen') ist eine Bewegung, die sich für die Förderung einer regionalen und bewussten Esskultur einsetzt. Ich denke, das ist eine sehr lobenswerte Idee und deshalb finden Sie diesen wundervoll fotografierten Kohlrabi da oben im Bilde, wenn er es (bisher) auch noch nicht in meinen Suppentopf geschafft hat.

25. 03. Fazit Zu meinem vergangenen Osterfest ist dreierlei zu sagen:
1. Eierfärben ist schwieriger als man denkt und man sollte nicht erwarten, dass Eier in 'Petersilientunke' auch nur einen Hauch grün würden. 2. Der Kuchen war sehr lecker, doch der nach Tübingen gerettete Rest hat den Ostermontag nicht überlebt. 3. Ferrero hat seinen Überraschungseiern inzwischen ein Gelenk einbaut, so dass man sie nicht mehr 'wegschnipsen' kann (vgl. Bild). Alles drei sind wenig ermunternde Nachrichten, wenden wir also den Blick lieber in die Zukunft, was immer uns dort erwarten wird.

21. 03. Ei - weiß Wer möchte, dass die Eier zu Ostern nicht so weiß bleiben, wie die beiden Exemplare links, dem rate ich sie zu färben.
Dazu gilt es zunächst einen Farbsud herzustellen indem beispielweise die Petersilie (für die Farbe grün) so lange in etwas Wasser gekocht wird, bis ein entsprechend satter Farbton entstanden ist. Die gekochten (und evtl. ausgeblasenen) Eier darin so lange liegen lassen, bis sie die gewünschte Farbintensität angenommen haben.
Rote Beete = rot / Petersilie = grün / Heidelbeeren = blau / Karotten = orange / Safran = gelb / Zwiebelschale = braun

19.03. Relaunch (engl. =Neustart, zusammengesetzt aus dem Präfix re=wieder bzw. neu und dem Nomen launch=Start)
Man könnte meinen, dass mich ein Identitätsproblem quält, so oft wie ich strukturelle Veränderungen an meiner Site vornehme. Jene Frage möchte ich an dieser aber Stelle nicht 'en detail' besprechen, dafür gibt es andere Foren.
Was ich aber sagen kann ist Folgendes: Diese Site musste tatsächlich ein 'Lifting' über sich ergehen lassen. Es steht Ihnen nun selbst zur Beurteilung offen, wie gut eben dies gelungen ist.

18.03. Das Licht ist schön!
Falls Ihr die Möglichkeit habt, heute Abend nochmals hinauszugehen und noch etwas zu sehen, so schaut Euch mal das Licht an, es ist heute wunderschön.

16.03. Relaunch, die Wievielte?
Und wieder einmal bastele ich an einem neuen Gesicht für diese Internetpräsenz. Am Donnerstag, 20. März werdet Ihr an dieser Stelle ein neues Layout finden. Man könnte sich jetzt fragen, ob mir manchmal langweilig ist oder ob ich einfach gerne dazu lerne und mir die Zeit nehme. Diese Frage werde ich hier nicht beantworten. Einen schönen Sonntag noch!

15.03. Deutscher HipHop ist tod? Denkste!
Zugegbener Maßen könnte man meinen, dass der Zenit des deutsprachigen HipHop mit dem Ergrauen der vier Schwaben aus Stuttgart überschritten sei. Aber wir wissen auch dass Todgesagte länger leben.
Mario Kourtoglou alias 'MaK' hat jüngst sein drittes Album von mit dem Titel Gedankengut veröffentlicht, auch dies wieder ein weiteres Mosaiksteinchen deutscher HipHop Kultur. Und das beste daran: Das Album gibt es völlig kostenlos als download. Eine Kostprobe von Marios' Künsten findet sich auch auf YouTube. Da bleibt mir nur noch zu sagen: Check this out!

09.03.2008 Blickfang
Ich fand einige der Mädels ganz süß, die auf der Mode- und Designmesse rumspaziert sind, soviel zum Thema 'Blickfang'. Inwieweit die Homepage für Imke - nach deren Relaunch - gelungen ist und vielleicht einen ebensolchen Blickfang darstellt?! Ich lasse es Euch selbst entscheiden: www.imkeklattenhoff.de.

07.03.2008 Für Elise
Mein Laptop war kaputt, also habe ich ihn zur Reparatur gebracht. Man sollte also meinen, dass eine Woche später und mit einem neuen DVD Laufwerk der Schaden behoben wäre. Denkste; anstatt dessen durfte ich mir heute früh an der Toshiba - Hotline von Frau Sommer, Frau Krüger und noch einer netten Dame erklären lassen, was ich sowieso schon wusste. Die 14ct pro Minute glaube ich - trotz Haushaltssicherung - gut zu verkraften, aber immer wieder in Warteschleifen mit einer entarteten Version aus Mozarts 'für Elise' geschickt zu werden, das strapaziert meine Nerven dann doch über die Maßen.
Meine Konsequenz: Nie mehr Toshiba, auch wenn der DVD - Player schließlich doch wieder tut.

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Februar 2008

24.02., 16 Uhr, 20 Grad in der Sonne. Aus aktuellem Anlass Eduard Mörike: Er ists' (1829)
Frühling läßt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte; / Süße, wohlbekannte Düfte / Streifen ahnungsvoll das Land. / Veilchen träumen schon, / Wollen balde kommen. / Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bists! /Dich hab ich vernommen!

24. 02. Das Weltkulturerbe in meinem Bauch
Nicolas Sarkozy möchte die Französische Küche zum Weltkulturerbe erklären lassen, das habe ich gestern Abend im Deutschlandradio gehört.
Eigentlich finde ich diesen Einfall ganz schön, denn das hieße ja dann, dass man dann seine Studiosus-Reisen ganz einfach am heimischen Küchentisch mit einer Flasche Bordeaux und einem leckeren Weichkäse begehen kann.

21. 02. Studium professionale
Wo arbeite ich? Richtig, am 'Carrier - Service' der Universität. Der heißt so, weil wir da immer so viele Sachen rumtragen.
Genug gelacht, denn ich habe wichtige News für alle Tübinger Studentinnen: Unser neues Kursprogramm (pdf-Link) ist online: Schaut es Euch doch mal an. Anmeldung ab kommenden Donnerstag.

18.02. Schwäbisches Tagblatt
Nachdem die FAZ im Sommer ihr Facelifting hinter sich gebracht hat dachten sich wohl einige 'Tagblatt' Redakteure, dass vielleicht auch Ihre eigene Zeitung so attraktiv nicht ausschaut. Seit vergangenen Freitag nun hat auch das Schwäbische Tagblatt ein etwas moderneres Design. So lobenswert die Neuerung auch sein mag, allein die schönere Verpackung macht diese Zeitung jedoch nicht lesenswerter.

10.02. Alb Thermen
Man könnte sich auch einfach unter den Wasserfall stellen. Doch den Titel 'Bad' hat Urach doch eher wegen seinen Heilquellen bekommen. Erst vor kurzem haben dort die 'Alb Thermen' wieder eröffnet und wir waren gestern da. Fazit: Sehr schöne Anlage und mit 10 Euro für 2 1/2 Stunden ein sehr fairer Preis.07. 02. Berlinale. Zugegebenermaßen, mit dem 'Medienfestival Tübingen' kann sie wohl kaum konkurrieren, vergessen wollen wir sie aber trotzdem nicht: Heute beginnt die 58. Berlinale mit einem Film über die Rolling Stones.07.02.Verortung: Die Neuigkeiten haben ab heute einen neuen Platz. Sie stehen fortan nämlich immer nur mehr hier rechts an der Seite.

03. 02. Luft
Tief einatmen, Luft anhalten und dann ganz langsam wieder ausatmen: pfffffff ... und nicht vergessen, immer weiterzumachen: Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen. 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, und dann noch ein kleines bissl Argon und Kohlenstoffdioxyd. Manchmal ist Sie dick, manchmal dünn und manchmal bleibt sie einem auch einfach weg, die Luft. Deshalb gilt es immer acht zu geben und nie zu vergessen: einatmen, ausatmen.

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Januar 2008

31.01. Gutes Essen ist der Sex des Alters
Wer das gesagt hat? Ich weiss es nicht. Nun bin ich gerade einmal 28 Jahre, das ist nicht 'alt'. Was aber, gesetzt den Fall ich hätte trotzdem kein Sex? Nun aber zum eigentlichen Thema: Die beste Mensa Deutschlands, so das jüngste Ranking des Magazines 'Unicum', hat Würzburg: Die Burse, ein Traum (Speiseplan dieser Woche). Warum nur habe ich dieses Schlaraffenland verlassen? Neben der besten Mensa wurde die fränkische Mainmetropole nämlich im Jahre 2002 vom Qualitätsmedium 'Mens Health' zur männerfreundlichsten Stadt Deutschland geadelt (vgl. Artikel). Man hätte also die Chance auf Beides: das gute Essen und den Sex.

28.01. Gestern Abend war ich im Kino
Wenn ein Film so hoch gelobt wird wie dies derzeit mit 'Drachenläufer' von Marc Forster geschieht, ist zunächst einmal Zweifel angebracht. Für mich startet der Film zwar beeindruckend: inhaltlich, wie ästhetisch, doch nach etwa der halben Spielzeit scheint mir das US - amerikanische Public-Diplomacy-Büro die Regie oder zumindest die Finanzierung dieser Produktion übernommen zu haben. Mein Fazit ziehe ich mit Spiegel-Online. Ein Film "zwischen Polit-Thriller und Kitsch-Kino" (A.Borcholte) Für mich: Sehenswert aber nicht famos.

26.01. Ich habe bisweilen 1 Liter am Tag davon getrunken!
Und wie halten Sie es mit der Milch? Seit jeher scheiden sich die Geister an dieser Frage. Ich dachte immer, dass ganz Asien Laktose-intolerant wäre. Dem scheint jedoch nicht so zu sein, sonst hätten sich die Molkereiprodukte auf unseren Märkten vergangenes Jahr wohl kaum so stark verteuert. Die Kontroverse um die Milch hat das Magazin 'Zeit Wissen' (2006/2) aufgegriffen, aber lesen Sie selbst.

25.01. Der Jahrestag
Heute ist es 150 Jahren her, dass der preußische Kronprinz Friedrich im St. James Palace in London Victoria von Sachsen-Coburg, die Tochter der britischen Königin Victoria, geheiratet hat. Der Bezug: Ich suche meine Prinzessin noch.
23.01. Zwei lange Nachmittage hat mich die Beschäftigung mit 'preloadern' und externen Filmchen in Flash gekostet. Das Ergebnis gibt es in der Rubrik Bilder zu sehen.

21.01. Man könnte die Klammern ja auch weglassen. Das spart Platz.

(15.01.2007) Das ist zwar kein wirkliches Re-Design, doch die Kleinigkeiten, die ich verändert habe, die haben es in sich: Die Schrift-Formatierungen basieren nun nämlich auf einem globalen CSS. Wieder was gelernt.

(13.01.2007) Die Feiertage sind vorüber. Schön war das Geburtstagsfest, vielen Dank Euch allen, die Ihr gekommen seid und einen guten Start in die neue Woche.

(06.01.2007) Die mir selbst auferlegten Haushalts-Sicherungs-Maßnahmen, zur Wahrung des + auf meinem Konto, haben auch Auswirkungen auf meine bevorstehende Geburtstags (nach) feier: Bitte konsumiert dort nur soviel an Essen und Trinken, dass es maximal dem Gegenwert Eures Geschenkes entspricht. Stichprobenartig werde ich nach Kassenzetteln fragen. Wann und wo? 11.Januar, am Abend, bei mir. (vgl. Flyer)

(01.01.2007) Seit heute führe ich nun ein Haushaltsbuch. Das heißt ich summiere alle meine Ausgaben und summiere meine Einnahme, ja es ist nur eine, und die kommt immer am 28. des Monats. Dann mache ich ein Strich darunter und wundere mich, dass das Geld so schnell weg geht.

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Dezember 2007

(29.12.2007) Jetzt ist auch ein Bild von mir verlinkt, für all diejenigen, die nicht (mehr) wissen, wie ich aussehe.

(24.12.2007) An Heiligabend Weihnachtsgeschenke einzukaufen ist gar nicht so schlimm, zumindest dann nicht, wenn man um 10.21 Uhr wieder zu Hause ist. (22.12.2007) Allen, die dies lesen: Frohe Weihnachten !

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November 2007

(21.11.2007) Schaut mal auf www.arne-bartol.de. Da entsteht gerade eine Site für den Arne.

(18.11.2007) Ich habe einen 85 Stunden - Job. Im Monat, nicht in der Woche. Man könnte meinen, das wäre nicht viel: 85 (Arbeitsstunden) geteilt durch 21 (Arbeitstage pro Monat) macht: 4,05 Stunden pro Tag. Jeder Tag hat 24 Stunden, davon schlafe ich etwa 8 Stunden. 24 Stunden (, die der Tag hat) minuns 8 Stunden (die ich schlafe) minus 4,05 Stunden (die ich arbeite) macht dann 11,95 Stunden. 0,95 Stunden, das sind 57 Minunten. Ergo: Ich mache 11 Stunden und 57 Minuten am Tag etwas anderes als zu schlafen und zu arbeiten. Ganz schön viel Zeit. Darüber werde ich mir mal Gedanken machen.

(10.12.2007) Er hat nur ein bisschen Urlaub gemacht, und dabei sein Gedächtnis verloren, mein Laptop. Dafür hat er jetzt eine neue Festplatte, und vielleicht bewegt mich diese Erfahrung dazu, eine systematische Datensicherung einzuführen. Falls Ihr auch nur die Chance auf eine Weihnachtskarte haben wollt, schickt mir doch bitte eine Email an kummer.benjamin(at)gmail.com, in der Ihr mir Eure Adresse mitteilt. Das wäre sehr fein.

(08.11.2007) Meine nächste Wohngelegenheit wird eine Badewanne haben die so sauber sein wird, dass man darin auch baden kann ohne am Tag danach zwangsläufig einen Dermathologen aufsuchen zu müssen. Diese Badewanne wird groß sein und wird schön sein und sie wird sich wahlweise mit Wasser, Bionade oder mit Schampus füllen lassen.

Oktober 2007

(28.10.2007) Ich habe meine Lesezeichen (bookmarks) aktualisiert, gerade jetzt vor Weihnachten erscheint dabei die Kategorie "Konsum im weiteren Sinne" spannend: Für Geschenkideen für andere und als Geschenkanregung für mich. 24. Dezember ist Weihnachten und am 10. Januar habe ich Geburtstag.

(16.10.2007) Aus die Maus, das Studium ist fertig, vorbei, aus. Und weil das so ein großes Ereignis ist, darf dies, für ein zwei Tage, auch die gesamte Seite beanspruchen. Viel mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.

(11.10.2007) Hilfe, ich muss in meine Arbeit verliebt sein, sonst säße ich nicht noch um 0.30 Uhr freudig davor. (06.10.2007) 10, 9, 8, 7 ... Ab heute zählen die Tage: 10 sind es noch bis zur Abgabe der Magisterarbeit. Vorgestern habe ich mit der Analyse begonnen. Aber so muss das wohl sein. Wer sich für Einleitung, Theorie, Methodik oder den Politikrahmen interessiert, die gibt es alle als download unter "Studie". Über Anregungen freue ich mich.

(03.10.2007) Ich möchte nicht pathetisch klingen, aber heute ist der 3. Oktober und damit unser Nationalfeiertag. Und weshalb haben wir heute frei? Genau, wegen der Wiedervereinigung Deutschlands. Ich glaube viele unserer Mitmenschen verkennen den Wert und die Außerordentlichkeit dieses Ereignisses. Und jenseits der historischen Dimension dieses Feiertages, wenn ich meinen Freundes- und Exfreundinnenkreis überblicke, so sind die neuen Bundesländer in dieser Statistik signifikant überrepräsentiert. Ich denke dies spricht zum einen für mich, zum anderen aber vor allen Dingen für Euch.

September 2007

(30.09.2007) Die CreativeSuite3, hat meinen Kontostand um über 2/3 schrumpfen lassen, nimmt dafür jedoch 1/3 meiner Festplatte ein. Zusammen macht das 3/3, ein Ganzes. Daraus lernen wir: Alles fließt. Doch wer braucht schon eine leere Festplatte und ein volles Konto? Geld stinkt und man sollte nicht zu viel davon haben, ein Überfall droht jederzeit. Außerdem muss man auch Opfer für seine Passionen bringen, habe ich mal irgendwogelesen.
(25.09.2007) Sind Sie Politikwissenschaftler? Ist Ihnen auch manchmal langweilig? Mögen Sie vielleicht Fragmente meine Magisterarbeit Korrektur lesen und sie zu einem großen Ganzen zusammenfügen? Oder vielleicht auch nur meine Quellenverweise prüfen? Gegebenenfalls freue ich mich über eine kurze Nachricht an: kummer.benjamin(at)gmail.com

(20.09.2007) Esther, meine alte Mitbewohnerin, ist vorvergangene Woche für ein viermonatiges Praktikum bei der OSZE in den Kosovo gefahren. Eshter ist damit also eine Friedensfachkraft. "Frieden braucht Fachleute" heißt auch die Ausstellung, die vom 10.-23. November in Tübingen gastiert, und für die wir - in Ablenkung von meiner Magisterarbeit - eine Internetpräsenz gebastelt haben. www.frieden-tuebingen.de

(25.09.2007) Die Documenta12 war der Knaller. Wer sich für zeigenössische Kunst interessiert und nicht dort war darf sich ruhig in den Arsch beißen. Er täte es zurecht.(20.09.2007) Morgen fahre ich endlich auf die Documenta12 nach Kassel. (29.06.2007) Die Documenta folgt drei Leitfragen*, diese Site auch: Bin ich der Schlafsack meiner Seele? Nehme ich die falschen Drogen? Findet mich das Glück? ( alle Fragen sind aus Fischli/Weiss: Findet mich das Glück?) *Ist die Moderne unsere Antike? Was ist das bloße Leben? Was tun?

(Bionade et al, 01.09.2007) Sollte man sich Sorgen um mich machen, weil ich am Tag so drei bis vier Flaschen Bionade ('Kräuter' - gibt es eine Andere?) runterkippe? - Nichtigkeiten, richtig. Doch es gibt eigentlich neben der Magisterarbeit und dem Caree |